GRZEGORZ KRÓL wurde 1957 in Szczebrzeszyn geboren. Schon immer faszinierte ihn die Natur der Gegend von Sczebrzeszyn, die Wälder von Roztocze, die nahe gelegenen Felder und Wiesen. Erzogen wurde er am malerischen Fluss Wieprz, dessen langsame Zerstörung er seit Kindheit beobachtete. Der Fluss Wieprz und seine Bäume, Wälder der Gegend von Szczebrzeszyn wurden für den Autoren ein "Barometer" der langsamen, jedoch systematischen Umweltzerstörung. Król beschloss, mit seiner Malerei dagegen zu protestieren. So geht er seit 1980 vor.
Es bewirkt, dass die Bilder von Król einzigartig sind. Sie machen einen dreidimensionalen Eindruck. Manche behaupten, das vom Król Gemalte sei genial , für andere, meistens gegenwärtige Modernisten, ist Król's Malerei traditionell. So oder so halten alle vor seinen Bildern an _und wollen sie zu Hause haben, am liebsten im Wohnzimmer, warum?
2001 Preis "Super Strona" (Super Webseite) 2000 Internetmagazin www.reporter.pl 2000 Monatszeitschrift "CHIP" - Auszeichnung |
Grzegorz Król |
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Nowy Jork Agora Galery 2005r.
Übersetzung: Grzegorz Król: Naturmalerei als: "Stummer Schrei". Grzegorz Król repräsentiert eine spezielle Art von Maler - Landschaftsmaler. Seine Bilder besingen zwar die Natur, sind aber eher ein rührendes Flehen sie zu bewahren. Er ist in Polen am malerischen Fluss Wieprz neben den Wäldern von Roztocze aufgewachsen und hat zugesehen, wie der so genannte "Fortschritt der Menschheit" schrittweise zur Zerstörung der schönen Landschaft führt, Bäume, Wiesen und Wasserläufe in Vergessenheit und Einsamkeit verlassend. Król ist ein die Spezifik seines Fachs verstehende Selbstlerner, der sein Malertalent im Dienste ökologischer Probleme zu widmen schwor. Um diesen Zweck zu erreichen, schuf er einen entsprechenden Stil mit außergewöhnlichen Ausdruckskraft. Realismus nimmt hier geistige Bedeutung an. Seine Werke sind in Galerie Agora, 415 West Brodway, Soho ab 22.November bis 13.Dezember zu sehen (seine Vernissage findet am 1.Dezember statt). Wahrscheinlich ist, dass der deutsche romantische Maler Caspar David Friedrich sein Vorgänger war, weil seine Bilde eine ähnliche Atmosphäre haben. Allerdings nutzte Friedrich die Geheimnisse der Natur zur Darstellung der metaphorischen geistigen Isolierung der Menschheit, und bei Król wird auf ungewöhnliche Art und Weise die Tragödie der Naturwelt gezeigt. Eine solche Ausdruckskraft erreicht er durch seinen Stil, der genauso dunkel wie hell ist. Dank diesem dramatischen Kontrast der Farbtönung, die durch das Belegen von vielen Lasurschichten erreicht wurde, schafft Król eine gehobene Stimmung seiner sehr effektiven Komposition. Ständig taucht in seinen Werken der Eindruck der Metamorphose auf. Wir sehen den Zerstörungsprozess der prachtvollen Bäume, mit Sonnenlicht beleuchtet, die sich in kahle, zackige und mit Furchen bedeckte Äste verwandeln, die ihre arthritische Krallen himmelwärts ausstrecken. Król zeigt gegensätzliche Visionen, die "dramatisch aufrufen, obwohl das ein stummer Schrei ist, um den ausrottenden Zivilisationsdrang und auch den Menschen selbst anzuhalten". Seine Bilder stellen diese Botschaft tatsächlich auf eine direkte Art und Weise mit Hilfe von erhellten Tönen und verunstalteten Formen dar, die die Empfindlichkeit des Künstlers zeigten. Wie der oben genannte Caspar David Friedrich verbindet Król den detailvollen, genauen Realismus mit wesentlichem Subjektivismus der Schilderung, um in visueller Dimension Poesie voll von Unruhe zu erreichen. Indem er sich auf die Natur als den größten Meister beruft, beobachtet er das Spiel von Licht und Schatten auf verschiedenen Flächen mit seinem fehlerlosen Auge und untersucht auf Details die Oberflächenstruktur der wuchernden Unkräutern, Baumrinde und anderen Naturelemente. Król hebt Realismus hervor, um das ständig rückkehrende Thema der Verderblichkeit von organischer Welt deutlicher zu machen. Das Gefühl der vorzeitigen Zerstörung findet allgegenwärtige Bestätigung in seinen Arbeiten. Die Verwüstung und die schwarzen Schatten stehen im Gegensatz zum hellen Licht, das die einzige Hoffnung auf den Zugriff weit über das menschliche Wissen und den Verstand anbietet. Dieser Kontrast ist besonders dramatisch sowohl auf Bild genannt Nr.2, wo der blasse Vollmond den Himmel zwischen den kahlen Baumgerüsten und einer einfachen mit Strohdach bedeckten Hütte beleuchtet, als auch auf Nr.8, wo ein einzelner verzweifelter hagerer Baum am Tümpel, mit entferntem Gebirge im dichten Nebel im Hintergrund steht. Weil die Bilder nummeriert und nicht benannt werden, vermeidet Grzegorz Król klugerweise den schablonenhaften Umgang mit Problemen, die sich mit der unbesonnenen Umweltzerstörung verbinden und seinem Herz so nahe stehen. Nichts anderes kann doch diese Fragen deutlicher als ein viel sagender "stummer Schrei" seiner Malerei betonen. Peter Wiley |